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Editorial
Ständig treffen wir neu mit anderen Einer der dort vorgestellten zwölf Le-
Menschen zusammen, ob es beim benskunstschlüssel war das aktuelle
Einkaufen ist, wo wir mit ihnen in Thema dieser ge|halt|voll-Ausgabe,
der Schlange an der Kasse stehen, ob woraus die meisten Beiträge überar-
sie neben uns im Zug sitzen oder ob beitet übernommen wurden.
wir mit ihnen erstmalig beruflich ver- Fangen wir an, im Alltag miteinander
abredet sind, ... zu tanzen.
Meistens fragen wir uns nicht, was
da auf uns zukommt als Beziehungs-
und Kommunikationsanspruch, wir Werner May,
haben im Laufe der Jahre Routine er- Herausgeber
worben – außer unser Leben ist von
Selbstunsicherheit geprägt.
„Zwischen Selbstsicherheit und
Selbstunsicherheit“ darum wird
es vor allem im zweiten Teil dieser
ge|halt|voll-Ausgabe gehen.
Zunächst stelle ich aber Impulse vor,
wie aus routinierten Alltagsbegeg-
nungen mehr entstehen kann, ein Hennry Wirth,
„Tanz“, mit dem Ziel einer anderen Creative Director
Beziehungsqualität als wir es bisher
gewohnt waren.
Ab 2012 habe ich für mehrere Jahre
„GelebteLebenskunst - Das Unvoll-
kommene in der Gegenwart des Voll-
kommenen zum Blühen bringen“ als
Onlinestudio angeboten.
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